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Stundenlohn umrechnen: Monats- und Jahresgehalt – und was ist mit Krankengeld vom Brutto oder Netto?

Der gesetzliche Mindeststundenlohn beträgt 2025 12,82 €, ab 2026 13,90 €. Bei 40 Wochenstunden ergibt das ein Jahresbrutto von rund 26.666 € bzw. 28.832 €.

Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt umrechnen

Möchten Sie Ihren Stundenlohn in ein Monats- oder Jahresgehalt umrechnen? Die Faustformel ist einfach: Jahresbrutto = Stundenlohn × Wochenstunden × 52. Monatsbrutto = Jahresbrutto ÷ 12. Dabei wird von einer 40-Stunden-Woche ausgegangen – passen Sie die Wochenstunden an Ihren Vertrag an.

Beispiele:

  • Mindestlohn 2025 (12,82 €): 12,82 × 40 × 52 = 26.665,60 € brutto/Jahr → 2.222,13 €/Monat
  • Mindestlohn 2026 (13,90 €): 13,90 × 40 × 52 = 28.832 € brutto/Jahr → 2.402,67 €/Monat
  • Stundenlohn 20 €: 20 × 40 × 52 = 41.600 € brutto/Jahr → 3.466,67 €/Monat

Diese Umrechnung gilt für das Bruttogehalt ohne Zuschläge, Überstunden oder Sonderzahlungen. Für eine genauere Berechnung nutzen Sie unseren Stundenlohn Umrechnen-Rechner.

Brutto und Netto verstehen

Das Bruttogehalt ist der Betrag vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Das Nettogehalt ist das, was auf Ihrem Konto landet. Die Differenz hängt von Ihrer Steuerklasse, Kirchensteuer, Kinderfreibeträgen und dem Krankenkassenbeitrag ab. Eine pauschale Netto-Angabe ist daher nicht möglich.

Wer seinen Stundenlohn kennt, kann mit der obigen Formel schnell das Jahresbrutto ermitteln. Für die Netto-Einordnung empfehlen wir einen Brutto-Netto-Rechner – achten Sie darauf, dass dieser die aktuellen Sozialversicherungssätze verwendet.

Krankengeld: Vom Brutto oder Netto?

Ein wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit dem Gehalt ist die Frage: Wird Krankengeld vom Brutto oder Netto berechnet? Viele Arbeitnehmer sind unsicher, ob die Lohnersatzleistung auf dem Brutto- oder dem Nettoeinkommen basiert.

Die gesetzliche Regelung (nach § 47 SGB V) besagt: Krankengeld beträgt 70 % des regelmäßigen Bruttoarbeitsentgelts. Allerdings gibt es eine Obergrenze: Es darf höchstens 90 % des Nettoentgelts betragen. Das bedeutet: Die Berechnung startet vom Brutto, aber der Auszahlungsbetrag wird durch Ihr individuelles Netto begrenzt. Daher ist die Antwort auf die Frage „Krankengeld vom Brutto oder Netto?“: Grundlage ist das Brutto, aber die Deckelung erfolgt am Netto.

Praktisch heißt das: Je nach Steuerklasse und Abzügen kann das Krankengeld niedriger ausfallen als die 70 % vom Brutto, wenn die 90-%-Netto-Grenze unterschritten wird. Für eine genaue Berechnung sollten Sie Ihren persönlichen Nettoverdienst kennen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Gehalt und Sozialleistungen.

Fazit

Die Umrechnung von Stundenlohn in Monats- und Jahresgehalt ist mit der einfachen Formel schnell erledigt. Denken Sie daran, dass es sich um Bruttowerte handelt. Das Netto variiert je nach persönlichen Faktoren. Und bei Krankengeld gilt: Es wird vom Brutto berechnet, aber durch das Netto gedeckelt – also eine Mischung aus beiden. Prüfen Sie im Zweifel Ihre individuellen Daten mit einem Steuerberater oder nutzen Sie offizielle Rechner der Krankenkassen.

Weitere hilfreiche Tools und Daten finden Sie auf unserer Seite Gehaltsdaten sowie im Themen-Bereich.

Häufige Fragen

Wie rechne ich meinen Stundenlohn in ein Monatsgehalt um?

Multiplizieren Sie Ihren Stundenlohn mit der Anzahl Ihrer Wochenarbeitsstunden und dann mit 52 (Wochen pro Jahr). Teilen Sie das Ergebnis durch 12, um das monatliche Bruttogehalt zu erhalten. Beispiel: 15 €/Std. × 40 Std./Woche × 52 = 31.200 €/Jahr, geteilt durch 12 = 2.600 €/Monat brutto.

Wird Krankengeld vom Brutto oder Netto berechnet?

Krankengeld wird grundsätzlich vom Bruttoeinkommen berechnet: Sie erhalten 70 % Ihres Bruttogehalts, jedoch maximal 90 % Ihres Nettoentgelts. Die genaue Höhe hängt von Ihrem individuellen Netto ab, das durch Steuerklasse und Sozialabgaben bestimmt wird. Daher ist die Frage „Krankengeld vom Brutto oder Netto?“ berechtigt – die Basis ist das Brutto, aber die Obergrenze das Netto.

Welcher Stundenlohn entspricht einem Jahresgehalt von 45.000 € brutto?

Bei einer 40-Stunden-Woche ergibt sich: 45.000 € ÷ (40 × 52) ≈ 21,63 €/Std. Das ist der gerundete Median-Bruttostundenlohn für Vollzeitbeschäftigte in Deutschland (laut Statistischem Bundesamt).

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